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Bibber-Wetter macht diese Bremer froh: Wir sind die Gewinner des Winters - Bremen - Bremen - Bild.de
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Bibber-Wetter macht diese Bremer froh Wir sind die Gewinner des Winters

Ina Vogel, Chefin der Bremer Filiale von „Bagel Brothers“ in der Bahnhofstraße
Ina Vogel (30) freut sich über ihren Umsatz
Foto: Sandra Beckefeldt
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23.01.2010 - 01:36 UHR
Von RENÉ MÖLLER

Nach einer kurzen Pause gehen die Temperaturen in unserer Stadt jetzt wieder deutlich unter Null. Viele haben die Nase von der Bibber-Jahreszeit schon gestrichen voll. Doch es gibt andere, die freuen sich über die Kälte. Weil sie richtig toll Umsatz machen. BILD stellt einige der Gewinner vor. Und eine große Verliererin.

Alles, was mit Wärme zu tun hat, geht in diesen Tagen wie verrückt.

• Das merkt zum Beispiel Roland Janauschek (39) vom Badehaus in der Bahnhofstraße. Der Masseur: „Sauna, Bäder, Massagen, wir haben jetzt schon 20 Prozent mehr Besucher als im letzten Winter.“ Das Personal wurde in dem Saunatempel gerade von vier auf acht verdoppelt.

• Auch Uschi Hadzelek vom Golf-, Ski- und Tennis-Treff in Schwachhausen hatte die letzten Wochen alle Hände voll zu tun. Die Verkäuferin: „Die Leute brauchen warme Stiefel. Wir haben über 50 Paar Moonboots verkauft, es sind kaum noch welche auf Lager. Jetzt bekommt man auch keine mehr nachgeliefert.“

• Megastress haben bei der Kälte die Bus- und Strassenbahnfahrer der BSAG. Sprecher Jens-Christian Meyer: „Der Januar ist enorm. Wir hatten die letzten Wochen alles im Einsatz, was fahren kann. Normal transportieren wir rund 275 000 Fahrgäste pro Tag. Jetzt kommen wir locker auf über 300 000.“

• Ina Vogel (30), Chefin der Bremer Filiale von „Bagel Brothers“ in der Bahnhofstraße, macht in diesem Monat ebenfalls gute Geschäfte. Die Restaurantleiterin: „Wenn es draußen schön kalt ist, verkaufen wir rund 45 Prozent mehr Heißgetränke. So ein Coffie to go wärmt einen kräftig durch.“

Der Bibber-Winter geht ab diesem Wochenende in die zweite Runde. Sonntag gibt‘s den nächsten Schnee.

Meisterin Katrin Detring

Katrin Detring (28)

. . . und ich bin die große Verliererin

Nicht alle jubeln über das Winter-Wirtschaftswunder.

Diese Jahreszeit ist nämlich nichts für Bremens Dachdecker.

Meisterin Katrin Detring (28), Chefin der Dachdeckerfirma Schmidt (Neustadt):

„Im Winter können wir nicht auf die Dächer, das ist viel zu gefährlich. Da bleibt uns nur abwarten und Büroarbeiten machen oder das Lager aufräumen.“ Aber die hübsche Bremerin weiß sich zu helfen. Detring: „Deshalb fahre ich nächste Woche in den Skiurlaub. Dazu ist jetzt leider ganz viel Zeit.“

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Foto: Sandra Beckefeldt, Thomas Barth
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